Untermarkt 22 (Flüsterbogen)

siehe auch: Flüsterbogen

Geschichte und Topographie der Stadt Görlitz; Richard Jecht, Görlitz 1927-1934:

Untermarkt 22 trägt ein Rundbogenportal aus spätgotischer Zeit, dessen Bogen, von einer mit Kanten- und Kreuzblumen verzierten Umrahmung gesäumt, wegen seiner akustischen Eigenschaft „der Flüsterbogen“ genannt wird. Das Haus reicht bis zur Rosengasse durch. In ihm wohnten der zur Zeit des Hussitenkrieges viel genannte Peter Bartholomäus, dann Dittrich Cranleit, der 1455 einen Geburtsbrief vorlegt und Bürgerrecht nimmt ). 1516 Adolar Ottera, der Schwiegersohn Georg Emerichs, der durch seine Frau Anna das Städtlein Schönberg und Halbendorf sowie einen Teil von Leschwitz erhielt, 1525 und 1535 Urban und Jacob Emerich, die Söhne Wenzel Emerichs, des Stiefbruders Georg Emerichs, 1549, 1574 Heinrich Pflüger (gest. 1575), von dem ein richterliches Tagebuch vorhanden ist ), 1583 der Bürgermeister Valentin Ritter (gest. 1586), 1613, 1621 Theophilus Igel, um 1730 der Stadtrichter Gottfried Gerlach (gest. 1737), der durch die Gerlachsche Stiftung sich bis zur Jetztzeit verdient gemacht hat. Die Gerlachsche Kasse und ihre Verwendung unterlag und unterliegt niemandes, wer es auch sein möchte, Aufsicht, und steht allein dem Magistrat zur freien Verfügung zu  ).

 

weiterführende Texte:

Splitter:

Restaurationen / Gaststätten  
Quelle Rubrik Name Adresse
AB 1905/06 Restauration Zur Altstadt  Untermarkt 22
AB 1911/12 Restauration Zur Altstadt (Biertunnel) Untermarkt 22
AB 1913/14 Restauration Biertunnel Zur Altstadt  Untermarkt 22
AB 1919 Restauration Zur Altstadt (Biertunnel) Untermarkt 22