Rathaustreppe

  • Autor: Frank Vater
  • letztes Update: 20. Oktober 2007

Kurzinfo

Die Görlitzer Rathaustreppe / Justitia

Ansicht rathaustreppe Die geschwungene Rathaustreppe gehört ebenfalls zu den Werken Wendel Roßkopfs und ist auf die Jahre 1537/38 datiert. Die entsprechende Inschrift befindet sich unterhalb der Verkündigungskanzel.
Die Treppe diente als repräsentativer Zugang zum Gerichtsflügel des Rathauses, der aber auch als Tanzsaal der einflussreichen Bürger der Stadt diente. Die Justitia und deren Baluster, die den Endpunkt des linken Treppengeländers zieren, entstand erst 1591, also 53 Jahre nach der Fertigstellung der Treppe durch Roßkopf.
Beide Kunstwerke wurden während des Krieges ausgelagert und und nur die Säule kehrte 1962 nach Görlitz zurück. 1951/52 beschloss der Rat der Stadt Görlitz die Aufstellung einer Kopie, um das Ensemble vollständig präsentieren zu können. Als Symbol für die in der Stadt geltende freie Gerichtsbarkeit trägt sie keine Augenbinde.

Rathaustreppe details
Verkündigungskanzel – Justitia

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