Peterskirche 9

  • Autor: Frank Vater
  • letztes Update: 20. Oktober 2007

Kurzinfo

Görlitz, Bei der Peterskirche 9

Ansicht Bei der Peterskirche 9 Das Pfarrhaus Bei der Peterskirche 9 wurde früher das Primariat genannt, weil dort zumeist der „Pastor primarius“, also der „erste Pfarrer“ seinen Wohnsitz hatte.
In katholischer Zeit hatten die Stadtpfarrer und auch seine Kapläne an der Nikolaikirche ihre Behausung. Nach Einführung der Reformation und nach Niederreißung des alten Gebäudes an der Nikolaikirche im Jahre 1532 brachte der Rat die Geistlichen bei der Peterskirche unter.
Die früheste überlieferte Darstellung des Pfarrhauses auf einem Holzschnitt stammt von 1565. Die Ursprünge des Baus jedoch reichen weiter zurück, wie man aus dem mittelalterlichen Keller schließen kann. Von Umbauten späterer Zeit zeugen die Fenstergewände der Renaissance und das barocke Portal.
Im Inneren des Hauses befinden sich noch heute gotische Schulterbogenportale, mit Akanthuswerk bemalte Holzbalkendecken, Renaissancegewände und ein erdgeschossiges Tonnengewölbe. Sehenswert und vom Straßenraum erlebbar sind die Figurengruppe mit dem Schweißtuch der Veronika unter der Traufe Hainwald und der Engel mit dem Kreuz an der Hoffassade.

Details An der Peterskirche 9
Portal – Figur

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