Der Görlitzer Nikolaiturm
Der Nikolaiturm war bereits vor der Stadterweiterung 1250 Bestandteil der Stadtbefestigung.
Wie Reichenbacher Turm und Dicker Turm war auch er Teil eines Stadttores, welches 1848, nachdem man gerade 13 Jahre zuvor die Brücke erweitert hatte, abgebrochen wurde. Es befand sich zwischen Turm und dem jetzigen Zugang zum Nikolaizwinger.
Seine derzeitige Haube erhielt der Turm erst im Barock, bis dahin trug er ein schlankes, sehr steiles Dach. Ursprünglich erreichte man die oberen Räumlichkeiten des Turmes über eine außenliegende Treppe. Der ebenerdige Zugang durch die an dieser Stelle 2,86 m dicke Mauer entstand erst 1752.
Heute beherbergt der Turm eine interessante Ausstellung zur Geschichte der Stadt, u.a. eine Sammlung historischer Schlösser und Beschläge, Leuchten, …

- alte Zeichnung – Stücke aus der Sammlung
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