Nikolaikirche

  • Autor: Frank Vater
  • letztes Update: 16. Oktober 2007

Kurzinfo

Die Görlitzer Nikolaikirche

Blick auf die Görlitzer Nikolaikirche Geht man vom Nikolaiturm aus in Richtung Nordwesten durch die Bogstraße der Nikolaivorstadt, gelangt man zu der schon weithin sichtbaren Nikolaikirche.
Der Bau der spätgotischen Kirche begann im Jahr 1452. Zu Gunsten des Baus der Görlitzer Peterskirche wurde der Bau hier unterbrochen und erst 1515 fortgesetzt.
1516 wurde Wendel Roßkopf d.Ä. mit der Bauleitung betraut. Das Südportal entstand 1 Jahr danach. Bereits kurz nach der Weihe (1520) wurde das Dach aus statischen Gründen abgetragen und erst 1582 erneuert.
1642 fiel die Kirche einem Brand zum Opfer, wurde bis 1649 wieder aufgebaut und brannte 1717 abermals ab. Im Zuge des erneuten Aufbaus erhielt die Kirche anstelle ihrer spätgotischen Gewölbe eine mit perspektivischen Architekturdarstellungen bemalte flache Decke.
1925 wurde die Nikolaikirche durch den Architekten Martin Elsässer zur Gedächtnisstätte für die Gefallenen des I. Weltkrieges umgebaut. Zu diesem Zeitpunkt verlor der Innenraum nicht nur die beschriebene Decke. Ersetzt wurde sie durch ein leichtes Rabitzgewölbe, welches von schlanken Säulen scheinbar getragen wird.

Aussendetail Nikolaikirche
Aussendetail Nikolaikirche

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