Neißstraße 23

  • Autor: Frank Vater
  • letztes Update: 27. September 2007

Kurzinfo

Görlitz, Neißstraße 23

Ansicht Neißstraße 23 Auch das Görlitzer Haus Neißstraße 23 war ursprünglich ein Brauhaus. Es beherbergte bereits in seiner frühen Geschichte eine Gastwirtschaft, die „Zur weißen Kanne“ genannt wurde.
1389 kaufte Georg Rengler das Gebäude und richtete hier eine Färbe ein. Von 1827 bis 1970 betrieb die Familie Jacobi hier ihr Färbehandwerk und ist noch heute im Besitz des Hauses.
An der Fassade sind in beiden Obergeschossen Fenstergewände der späten Gotik mit der für Görlitz typischen Stäbung und angedeuteten Vorhangbögen zu finden.
Die Brustbilder zweier Männer, die einen großen Bierkrug in den Händen halten, weisen wohl auf den mittelalterlichen Gasthof hin, auch wenn die Sagen der Stadt anderes (viel spannenderes) erzählen.

Details Neißstraße 23
Details Neißstraße 23

read: 7424 | today: 5

Unser Görlitz durchsuchen

Standortmarkierung

Baudenkmale