Die Görlitzer Kränzelstraße, ehemals Federmarkt
Durch den letzten großen Stadtbrand 1726 in Mitleidenschaft gezogen, präsentiert sich die Görlitzer Kränzelstraße heute hauptsächlich barock. Hier sind eine ganze Reihe von Wohnhäusern dieser Epoche erhalten.
Ursprünglich gehörten zur Kränzelstraße nur wenige Häuser. Die heutigen Hausnummern 6-11 und 24-28 waren dem Handwerk zugeordnet.
Noch 1726 wird an dieser Stelle ein Federmarkt erwähnt. Der südliche Teil der Kränzelstraße trug zu dieser Zeit die Bezeichnung Zippel oder Hinterhandwerk. Sie war damals noch eine Sackgasse und stieß direkt auf die Stadtmauer. Nur über eine schmale Gasse entlang der Mauer erreichte man das Webertor am Ausgang der Weberstraße.
In den Gebäuden dieses Bereiches der Stadt wohnten hauptsächlich Handwerker, zumeist Tuchmacher.
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