Die Görlitzer Frauenkirche
Die Geschichte der Görlitzer Frauenkirche geht auf ein Mitte des 14. Jahrhunderts errichtetes Spital zurück, zu dem sie gehörte.
1449-58 ersetzte der Rat die Kirche durch einen Neubau, der 1473 geweiht wurde. Der massive vorgesetzte Turm war ursprünglich niedriger und bekam bei einem Umbau in den Jahren 1696/97 seine jetzige Höhe und 1735 seine barocke Haube.
Die Verkündigungsgruppe über dem Westportal, die hohen Maßwerkfenster, das Netzrippengewölbe mit seinen verzierten Schlusssteinen (Sieben Freuden Mariae, vier Evangelistensymbole, vier weibliche Heilige) und die Orgelempore aus sandsteinernem Maßwerk gehören zu den wichtigen Zeugen gotischer Steinmetzkunst im Görlitz des 15.Jahrhunderts.

- Details und Haupteingang
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