Altstadtbrücke

  • Autor: Frank Vater
  • letztes Update: 17. Oktober 2007

Kurzinfo

Die Görlitzer Altstadtbrücke / Neißtor

Blick auf die Görlitzer Peterskirche An der Stelle des westlichen Brückenkopfes der Altstadtbrücke, am Aufgang zur Neißstraße, standen bis zur Mitte des 19.Jahrhunderts Neißtor und Neißturm (1836 abgebrochen). Sie markierten den östlichen Zugang zur Stadt Görlitz. Hier mündete die aus Richtung Breslau kommende via regia.
Nikolai- und Neißturm und deren Toranlagen wurden Mitte des 14. Jahrhunderts erstmalig erwähnt. In dem gleichen Zeitraum ist auch von einer Brücke über die Neiße zu lesen, die die vorher genutzte Furt (wenige Meter nördlich) ablöste. Die Brücke war aus Holz und musste im Laufe ihrer Geschichte häufig neu- oder umgebaut werden.
1906/07 ersetzte man die hölzerne durch eine eiserne Brücke, die aber zum Ende des II. Weltkrieges gesprengt wurde.
Die heutige moderne Altstadtbrücke entstand erst 2003/04 und ermöglicht nun wieder den direkten Weg von der Altstadt in den östlichen Teil der Stadt (Zgorzelec).

Alte Zeichnung
Alte Zeichnung
Neißepartie mit Peterskirche und Altstadtbrücke
Neiße-Partie mit Peterskirche und Altstadtbrücke

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